Meditation für das Wochenbett 

Sabrina von mama.namaste

Das Wochenbett kann eine sehr bewegende und herausfordernde Zeit sein. Vielleicht fühlst du dich gestresst, überfordert oder einfach angespannt, von so vielen Fragen rund um dein Baby? Dein Körper hat sich von heute auf morgen vollständig verändert und ist nun dabei sich wieder zurückzubilden. Und dann ist da dieser zauberhafte kleine Mensch, der dich nunmal für eine Zeit deines Lebens fremdbestimmt sein lässt. Das ist hart – und das darf es auch sein. Ein Tool, mit dem du dich während dieser Zeit unterstützen kannst, ist die Meditation.  

Meditation hilft dir die Wahrnehmung deiner Selbst zu stärken und möglicherweise auch zum Positiven zu verändern. Indem du deine Aufmerksamkeit nach innen ausrichtest und übst deine Gedanken und Empfindungen zu beobachten, lernst du sie wahrzunehmen. Das kann im Wochenbett sehr wichtig und gut sein: Sich selbst einschätzen zu können, einen Blick auf die eigene Gefühlslage zu bekommen und z.B. auch Anzeichen von postnataler Depression frühzeitig zu erkennen. 

Nach deiner Schwangerschaft sind die Hormone erst einmal im Ungleichgewicht. Das ist vom Körper durchdacht. Denn mit der Milchbildung und Rückbildung sind jetzt andere Prozesse wichtig für deinen Körper als in der Schwangerschaft. Das kann sich nur eben leider auf dein mentales und emotionales Wohlbefinden auswirken. Meditation hilft emotionale Balance zu schaffen. So kannst du dich in diesem Prozess unterstützen, während sich das Hormongleichgewicht wieder findet. 

Meditation ermöglicht dir insbesondere, Abstand zu deinen Gedanken zu gewinnen. Das ist der erste Schritt diese hinterfragen zu können: Machen meine Selbstzweifel hier eigentlich gerade Sinn? Worum mache ich mir aktuell Sorgen? Welchen Grund hat das? 

Du übst in der Meditation die Einstellung des nicht Urteilens. Trainierst, deine Gedanken unbewertet zu lassen. Und so einen anderen Blickwinkel auf sie zu bekommen. 

Meditieren im Wochenbett wirkt außerdem allgemein entspannend und beruhigend. Es hilft dir Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. So kannst du vielleicht etwas entspannter mit den neuen Anforderungen umgehen, die durch das Leben mit Baby entstehen.  

Wie funktioniert das mit dem Meditieren denn nun? 

Löse dich gerne von strengen Erwartungshaltungen, die du vom Meditieren vielleicht hast. Ziel einer Meditation ist es nicht „nichts zu denken“. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Du musst auch nicht spirituell sein, um meditieren zu können. Es geht darum, sich die Zeit zu nehmen, herunterzufahren und bewusst seine Gedanken wahrzunehmen. Wenn du also versuchst, aktiv nichts zu denken, wirst du wahrscheinlich schnell frustriert sein und denken „ich kann nicht meditieren“.  

Im Gegenteil: Die Gedanken dürfen gerne kommen. Die Übung für dich in der Meditation ist es, sie auch wieder gehen zu lassen. Sei einfach liebevoll mit dir. Ärgere dich nicht, wenn viel in deinem Kopf herumschwirrt. Du darfst es wahrnehmen und dann versuchen, einzelne Gedanken auch wieder loszulassen. Nicht weiterzuverfolgen. 

Für den Einstieg ist es sehr hilfreich mit geführten Meditationen zu üben. Hier wirst du eng angeleitet und bekommst Techniken an die Hand, wie du dich in deiner Meditation zentrieren kannst. Mit Hilfe von angeleiteten Meditationen kann man auch ganz wunderbar spezielle Themen für sich betrachten und bearbeiten. So eben zum Beispiel auch, das was dich aktuell oder bald im Wochenbett begleitet.  

Du kannst im Sitzen oder im Wochenbett gerne auch einfach im Liegen meditieren. Perfekt kannst du zum Beispiel den Moment nutzen, wenn dein Baby gerade bei dir oder an dir schläft. So kannst du eine wertvolle Pause für dich schaffen und regenerieren. Du darfst hier ganz pragmatisch sein. Das Bild von dem im Schneidersitz meditierenden Mönch muss für dich nicht das Ideal sein. Wichtig ist nur, dass du einen ruhigen und ungestörten Ort für dich findest. Sorge dafür, dass es keine Ablenkungen gibt. Warte also ruhig ab, bis dein Baby vollständig eingeschlafen ist, damit du dich gedanklich lösen und von allen offenen To Dos für einen Moment befreien kannst. Und wenn es wieder aufwacht – dann ist das so. Du findest sicher einen neuen Zeitpunkt und Moment für dich.   

Ich hoffe ich konnte dich inspirieren, das mit dem Meditieren mal auszuprobieren! Teste gern meine angeleitete Wochenbett-Meditation in der MOX Wochenbettbox Medium. Im Shop habe ich dir weitere hilfreiche Meditationen für deine Zeit im Wochenbett zusammengestellt.  

Alles Gute und Liebe,  

Deine Sabrina von mama.namaste  

Yoga- und Meditationslehrerin für pre- und postnatal 

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