Meine Wochenbett-Erfahrung

– oder: das hat mir aber keiner gesagt…

Gastbeitrag von Dorothee H. , 40 

Vor der Geburt unserer ersten Tochter und der Erfüllung eines lang gehegten Kinderwunsches habe ich alle „Vorkehrungen“ getroffen um optimal auf die Geburt und das kleine Neugeborene vorbereitet zu sein – dachte ich. Denn in wöchentlichen Geburtsvorbereitungskursen (à 2,5 Stunden!), bei der Frauenärztin oder von meiner Hebamme wurde ein Thema nie angesprochen: das Wochenbett. Wie fühlst du dich? Was brauchst du unmittelbar nach der Geburt? Ich kann verraten, es waren nicht der Traubenzucker oder die große Tüte Studentenfutter, die ich mir fürs Krankenhaus eingepackt hatte. 

„Ich habe das Gefühl einen Medizinball zur Welt gebracht zu haben“ – habe ich später im Freundeskreis erzählt. Im Krankenhaus reichte man mir eine Flasche um „unten rum zu spülen“ nach dem Toilettengang und legte eine Unmenge Unterarm-großer Binden und schicke Netzhosen um das Ganze in Position zu halten parat. „Die müssen Sie auch für zu Hause kaufen, gibt’s bei dm!“, „oder ihr Mann macht das“ gab es als Hinweis dazu. Mir wurde schlecht bei dem Gedanken, meinen Mann große Binden für mich kaufen zu lassen – unter den Augen der meist ja weiblichen Einkäuferschaft. Wie peinlich… 

Nicht nur das Gefühl war unschön, sondern ich hatte schlichtweg „keinen Kopf“ und auch keine Zeit und Lust, mich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Das neugeborene Baby brauchte ungeteilte Aufmerksamkeit bzw. ich wollte an nichts anderes denken um vollends für das kleine Zauberwesen da zu sein. Ab Tag 1 nach Geburt ticken Herz und Kopf anders: aus erfolgreicher Businessfrau, aus Ärztin, Lehrerin oder Pilotin wird auf einen Schlag: Mama. Das ist eine große Umstellung. Diese fast 100%-ige Abhängigkeit des Babies lässt wenig Freiheit zu. Zusätzlich fühlte ich mich einige Wochen lang im Körper eines dicken Entlein mit praktischem Mutti-Dutt auf dem Kopf. Für eine vollständige Umstellung des Lebens wird eine Zeit im Wochenbett von 6 Wochen empfohlen/angegeben. Das mag die intensivste Zeit sein, jedoch legt sich auch nach Ablauf dieser „Frist“ sicherlich kein Schalter um in den Modus „Autopilot“. Ich empfand es als sehr hilfreich, dass die Oma, Geschwister und Freunde nicht nur das Baby besuchten sondern gleich eine kleine Aufgabe übernahmen. Jede vermeidbare Sache (und das fängt beim Brot schmieren an) gibt Zeit und Gedanken frei um bestmöglich für das Kind zu sorgen. Das hilft auch in nachdenklichen Momenten – kann ich das?  

Hierzu mehr im nächsten Blog-Beitrag „Eltern werden ist nicht schwer, Eltern sein dagegen..“ Nein, ehrlicherweise glaube ich fest an Mutter Natur, den richtigen Instinkt und gute Gespräche zwischen Mama und Papa um sein Kind liebevoll und gestärkt aufwachsen zu lassen – und dabei sich selbst treu zu bleiben. 

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